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1. Wir lieben anders!
2. Du kannst mit deiner Freundin alle Kleider austauschen (doppelter Kleiderschrank).
3. Dank geübter Zunge weißt du dich super zu artikulieren.
4. Du hast immer etwas, mit dem du spiessbürgerliche Langweiler schocken kannst.
5. Deine Nägel brechen nicht ab.
6. Laut Studien sind Lesben selbstbewusster und zielstrebiger als Heteras.
7. Du darfst Frauen angraben, und die Frauen mögen das auch noch (Männer fühlen sich oft überfordert von aktiven Frauen).
8. Deine Frisur ist schneller trocken.
9. Du brauchst keine Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft zu haben.
10. Ihr kommt als Frau gratis in Swingerclubs rein und seid gerngesehene Gäste.
11. Ihr wisst beide, wo der G-Punkt liegt.
12. Du hast keine Haare im Mund.
13. Du verstehst, wenn deine Freundin während ihrer Menstruation mal, launisch und zickig ist . (du bist es ja auch).
14. Du kannst ein Cornichonglas alleine aufmachen.
15. Du verstehst Wörter wie Tribadie, 69, Homophobie, Cross-Dressing, Gender, Heterosexismus, Stigma, androgyn, Drag-Kings, Lipstick-Lesbe, Butch, Matriachat, Queer, Heteronormativität, Strap-On, Dandy, Sappho, Cunnilingus, Birkenstocklesbe, Schranklesbe, Dyke, Sandkastenlesbe, Szenelesbe, Vanillalesbe…
16. Du musst keinen Orgasmus vortäuschen.
17. Die Frage, ob Du in den Himmel kommst, stellt sich Dir nicht. (Gute Frauen kommen in den Himmel, böse kommen überall hin…)
18. Andere labbern von Recycling, du führst es auch aus.
19. Du kennst mehr und bessere Anmachsprüche als jeder Mann.
20. Je länger du lesbisch bist, desto mehr Freunde hast du (da alle deine Exen deine Freundinnen werden).
21. Findest du an einer Party eine Frau süss, findest du sicher jemand, der sie schon kennt und dich ihr vorstellen kann. Außerdem bekommst du Zusatzinformationen, wer schon alles mit deiner Angebeteten was hatte.
22. Frauen sind schöner, anziehender, dass wissen alle, und du darfst es sogar ausleben!
23. Zürich, Basel, Bern, Luzern, ob jung oder alt, hässlich oder schön, alle kommen sie zusammen, wie ne Familie (ob das jetzt ein Vorteil ist, musst du wissen).
24. Dein Gynäkologe will dich nur noch alle drei Jahre sehen zur Kontrolle. Heteras müssen jährlich hin.
25. Du sparst dir das viele Geld für Empfängnisverhütung.
26. Das Risiko, sich mit HIV zu infizieren ist verschwindend klein.
27. Wenn du dann mal unter allen Frauen ne Lesbe findest, die deinen Ansprüchen genügt, dann ist es wie ein 6er im Lotto und macht Dich unendlich glücklich!
28. Du musst dich als Frau nie in Frage stellen (wenn dein Freund sagen würde, mach dies mach das, dann würdest du gleich ausflippen, bei einer Frau tust du es einfach, ihr zuliebe) Das ist mal gelebter Feminismus… ;-)
29. Andere Frauen denken über Emanzipation nach, du LEBST sie!
An unsere Leserinnen:
Habt ihr noch weitere Gründe, die dir spontan einfallen? Postet sie :D
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Sexuelle Revolution oder Emotionale Entgleisung? https://www.lesbianchic.de/sexuelle-revolution-oder-emotionale-entgleisung/ https://www.lesbianchic.de/sexuelle-revolution-oder-emotionale-entgleisung/#respond Fri, 19 Jul 2019 21:26:37 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=13662 Facettenreichtum Lesbischer Ausdrucksform spiegelt der Buchband „Mein lesbisches Auge 18“ wieder. In Form von Texten, Prosa, Gedichte, Stories, Fotografien, Zeichnungen und Bildern finden meist private Frauen und tatsächlich auch (lesbische?) Männer ihren Ausdruck. Alle zwei Jahre entsteht so ein dokumentarisches lesbisches Zeitzeugnis.

mein lesbisches Auge 18, Zeichnung Kerstin Drechsel

„Seit der ersten Ausgabe 1998 hat sich einiges geändert am lesbischen Leben“, so Claudia Gehrke, Verlegerin vom konkursbuch Verlag im Vorwort der aktuellen Ausgabe. „Es sind Geschlechter hinzu gekommen und sie sind nicht mehr so eindeutig. Die Schamhaarmode hat sich gewandelt. SM gibt es immer noch. Lesben lernen sich nunmehr in Internetportalen kennen. Das Schwere und das Süße der Liebe verändert sich jedoch nicht“.

mein lesbisches Auge 18, Foto Anja Müller

Alle Texte und Bildwerke widmen sich größtenteils der lesbischen Beziehung, der lesbischen Sexualität oder der lesbischen Identität. Verspielt, dramatisch, dokumentarisch, Fantasiegeschichten, Erlebtes. Umgesetzt in Schrift und Bild spiegelt der Buchband ein weites Spektrum wieder. Dildo Spiele, SM Szenen von Stiefel küssenden Sex-Sklavinnen, Bondage, masturbierende Lesben, Blutbilder. In einem Gruppensex Fotos sind dann auch schon mal Männerhände oder männliche Glatzköpfe mit einbezogen. Das galt vor noch wenigen Jahren als absolutes Tabu in der Lesbenszene. Hier findet Frau alles, was das sexuelle Auge begehrt. Mitunter nichts für Weicheileiterinnen.

mein lesbisches Auge 18, Foto Clara Schleiffer

Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema „Mutter“. Mütterliche Verhältnisse, lesbische Mütter oder die Mütterlichkeit in lesbischen Beziehungen. Ein Extrabeitrag in der Jubiläumsausgabe ist die Ausstellung „Lesbisches Sehen“ im Schwulen Museum, Berlin. Martina Minette Dreier zeigt aneinander gereihte Frauenportraits, umgesetzt in zeichnerischer Form, auf der Suche nach weiblichen Vorbildern in der männlich dominierten Kunstgeschichte. Fotografische Portraits von Butches in ihrer Arbeitskleidung sind von Corinna Harl zu sehen. Die wie aus dem Kontext gerissenen Fotoaufnahmen von einem Boot in Miniatur im Schaukasten oder ein dunkles Zimmer mit Gardinen irritieren. Da sei der verborgene queere Moment zu erahnen, so die Künstlerin Lena Rosa Händle.

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Mein lesbisches Auge 18, Foto Corinna Harl, Butches at work

Langatmige Geschichten, in denen um den heißen Brei geschrieben wird, scheinen beliebt zu sein. Ausgedehnt auf ganze 24 Buchseiten schreibt Regina Nössler über eine tatsächlich bis zum Ende unerfüllte Liebe zu einer Hetera. Im Stalker Modus wird die Sehnsucht, das sich Hingezogen Fühlen zum gleichen Geschlecht und deren Abweisungen bis ins Detail ausgeführt. Wir Lesben scheinen geduldig und bescheiden zu sein. Da reicht es zuweilen aus, sich in unendlichen Fantasien zu flüchten, sich mit minimalen Zuwendungen zufrieden zu geben. Eine andere Geschichte spielt in Mallorca, in der eine Frau ein Eisentor schweißt. Seitenweise wird in Details geschwelgt, bis das langersehnte Highlight einer körperlichen Begegnung stattfindet, immerhin. Selbige Schreiberin vertieft sich in einer anderen Fantasiegeschichte in angehäuft brutaler Wortwahl gepaart mit Sexualität. Mutiges Zeitzeugnis oder unreflektiert befreiend?

mein-lesbisches-auge-18-meinung-rezension-lesbische-literatur-erotik-identitaet-schwule-maenner-zeichnung-homosexuell-kunst-bild
Mein lesbisches Auge 18, Kerstin Honeit, tom boy fuck

Je mehr Texte ich lese, umso trauriger werde ich. Gewalt, unerfüllte Sehnsucht, Alkohol, Drogen, Suizid, Mann-Sein-Wollen, gesellschaftlich ungelöste Konflikte. Was ist nur aus uns Lesben geworden? Schwelgten wir nicht einst in Freiheit und wählten selbstbestimmte Wege? Schmückten unser Leben mit Freigeist? Genau das suggeriert das Titelbild des ‚Mein lesbisches Auge 18‘. Zwei nackte Mädels, offen lächelnd, glücklich zur Betrachterin schauend, befreit, sich sanft in den Armen haltend. Die Langhaarige erscheint weiblich, die Kurzhaarigere eher androgyn. Im Hintergrund eine floristisch anmutende rosarote Tapete. Trügt der Schein?

Mein lesbisches Auge 18, Buch Cover

Lesbenfotos gepaart mit Knebelspiele, Faust Eindringen, Penisdildos. Ja natürlich, Penisfantasien können befreien und gehören dazu. Sind wir Lesben auf dem Umkehrweg zurück zur befreiten Penis-Sexualität? Eine Phase? Ist es der Spiegel der Gesellschaft, in der Gewalt und Isolation zum Alltag gehören? Wer sich selber ein Bild machen möchte, dem empfiehlt lesbianchic „Mein lesbisches Auge 18″, erschienen im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke unter der Herausgeberin Laura Méritt.

Mein lesbisches Auge 18, Laura
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Schublade auf, Identität rein https://www.lesbianchic.de/identitaet/ https://www.lesbianchic.de/identitaet/#respond Sun, 23 Dec 2018 08:00:38 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=13350 Intro

Erkennst Du auf den ersten Blick, wer eine Lesbe ist? Wenn Du die Menschen an der Supermarktkasse, im Wartezimmer oder im Bus betrachtest, weißt Du sofort, wer von ihnen homo und wer hetero ist? Wer von ihnen arbeitslos ist? Wer eine schwere Vergangenheit hatte? Welche von ihnen Prostituierte und welche Freier sind? Oder ist das alles gar nicht so wichtig? Die Entscheidung, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht, fällt innerhalb von 150 Millisekunden, ist vollkommen irrational und schwer zu korrigieren. Wir glauben, einen Menschen einschätzen zu können, weil wir von den Merkmalen, die wir innerhalb dieser extrem kurzen Zeitspanne wahrnehmen, automatisch auf weitere schließen.

Die gefühlte Identität

Um zu verstehen, wieso Menschen dazu neigen, sich selbst und andere in Schubladen zu stecken, müssen wir anerkennen, dass jeder von uns sich nach einer eindeutigen Identität sehnt. Es sind Fragen, die das Handeln zahlloser Filmhelden und literarischer Protagonisten bestimmen. Fragen, deren Dringlichkeit wir nachempfinden und mitfühlen können: Wer bin ich? Wohin gehöre ich? Dahinter steht der Wunsch, sich selbst einer Identität zuzuordnen, die erst einmal nichts anderes ist als eine Schublade, auf der die ethnische Herkunft, der gesellschaftliche Status und/oder die Zugehörigkeit zu einer Interessengemeinschaft vermerkt sind.

Problematisch wird es erst, wenn wir anhand dessen pauschal bestimmte Klischees assoziieren. Eine Lesbe als solche anzuerkennen ist grundsätzlich richtig, sie aber anhand bestimmter Eigenschaften durch ein Raster (kurze Haare, unrasierte Achseln, hasst Männer – ihr kennt das) in die Schublade „Lesbe“ zu pressen, völlig unangemessen.

Selbstbild und Identität

Leider ist Identität etwas Gefühlsabhängiges und gleichzeitig sehr Starres. Wer einmal eine Überzeugung verinnerlicht hat, verteidigt sie mit Klauen und Zähnen, notfalls auch gegen Fakten. Das gilt nicht nur für die Bilder, die wir uns von anderen machen, sondern vor allem für unser Selbstbild. Wird unser Selbstbild angegriffen oder infrage gestellt, stürzt uns das in eine Identitätskrise. Um das zu vermeiden, kann unsere Psyche die abstrusesten Abwehrmechanismen in Gang setzen, über die wir, wenn wir uns selbst als neutraler Beobachter wahrnähmen, nur den Kopf schütteln könnten. Bevor wir unser Selbstbild über den Haufen werfen, sind wir lieber bereit, Lügen zu glauben. Bevor wir die Schublade antasten, in die wir uns selbst gesteckt haben, korrigieren wir lieber die Attribute der anderen. Und da wir uns selbst unbedingt positiv und stimmig wahrnehmen möchten, ist es wahrscheinlich, dass es eher zu einer Abwertung der anderen Parteien kommt. Diesem Mechanismus können wir ein Schnippchen schlagen, indem wir ihn anerkennen und ihm bewusst entgegenwirken.

Wenn Schubladen ausarten

Identität ist komplex, hat aber einen trivialen Verwandten: das Wir-Gefühl, das uns an eine Gruppe bindet und gleichzeitig Abstand zu „den anderen“ schafft. Um ein Wir-Gefühl zu erzeugen, braucht es übrigens keine ethnische oder soziale Übereinstimmung. Es reicht, eine Uniform zu tragen. Oder nur die gleichen Hemden. Das gleiche Smartphone zu besitzen. Wenn wir nicht Acht geben, verlieben wir uns in dieses Wir-Gefühl so sehr, binden uns emotional so stark daran, dass wir es mit Identität verwechseln. Dies ist Voraussetzung für die Bereitschaft, nicht Zugehörige auszugrenzen und zu erniedrigen.

Für körperliche Gewalt oder sogar Mord ist noch ein weiterer Schritt vonnöten. Nachdem die eigene Identität mit der der Gruppe gleichgesetzt oder zumindest verknüpft wurde, sind wir unter bestimmten Umständen bereit, an ein Feindbild zu glauben und es zu entmenschlichen. Unter dieser Voraussetzung sind Völkermorde begangen und Sklaverei gerechtfertigt worden, alles mit der (emotional begründeten) Einstellung, dass jene, denen Gewalt angetan wird, minderwertig und untermenschlich seien.

Nun sind wir bei einem dunklen Kapitel angelangt, das an dieser Stelle nicht weiter vertieft wird, das aber die Wirkungskette aufzeigt, die unreflektierte Kategorisierungen im schlimmsten Fall nach sich ziehen können. Wir Menschen sind dazu veranlagt, in Schubladen zu denken. Es fußt auf unserem Bedürfnis der Zugehörigkeit und Bestätigung. Doch wenn wir nicht bereit sind, unser angeborenes Ego ohne Rettungsring über Bord zu werfen, wird es auch in Zukunft immer Kriege, Völkermorde und Sklaverei geben, denn Schubladendenken, so harmlos es anfangs ist, bildet den Nährboden für jedes Verbrechen.

Auch für sexuelle Diskriminierung.

Sag mir mit wem Du schläfst

…und ich sage Dir, wer Du sein willst.

Die Sexualität macht einen entscheidenden Teil unserer Selbstwahrnehmung aus. Sex ist nicht nur ein Grundbedürfnis. Es ist eine existenzielle Erfahrung, sich selbst, den Körper und die eigene Lust zu erleben, denn unabhängig von unseren Neigungen, dem Geschlecht oder der Anzahl an Sexualpartnern, sind wir dabei letztendlich immer auf uns allein gestellt. Wieso? Weil bewusster Sex im Kopf beginnt und auch dort seine Grenzen findet, in unserer eigenen, unablässig kreisenden, kommentierenden und produzieren Gedankenzentrale.

Das ist gut so, denn auf diese Weise können wir durch den Verstand die Auslebung unseres Triebes kontrollieren und moralische Vorstellungen einfließen lassen. Andererseits verleitet die verstandesmäßige Analyse der Sexualität uns, auch hier Schubladen zu erschaffen und uns selbst und andere fein säuberlich darin unterzubringen.

Homo, hetero, pan, bi, poly, asexuell?

Viele empfinden es als befreiend, sich einer Orientierung zuzuordnen, endlich ihre sexuelle Identität zu finden, endlich einen Begriff, eine Ahnung von Normalität zu haben, zu wissen, dass andere ihre Neigung teilen. Die Vorstellung, mit etwas so Sensiblem allein zu stehen, ängstigt uns, sodass wir mit einem Hechtsprung die vermeintliche Sicherheit der weit geöffneten Schublade suchen – mit all ihren Klischees und Vorurteilen. Wieder gehören wir einer Gruppe an, die sich durch eine Gemeinsamkeit definiert, wieder erfahren wir Ablehnung von anders Orientierten, wieder sind da Wir und die anderen. Wieder Abgrenzung, wieder eine erstarrte Identität, die keinen Raum für Entwicklung lässt. Sollte die sexuelle Präferenz sich einmal verändern, schlittern wir folgerichtig in die nächste Krise.

Ein Kreislauf, der niemandem guttut und den wir nur unterbrechen können, indem wir aufhören, einander in Schemata einzuordnen, die zu klein für uns sind. Denn ganz ehrlich, wen geht es wirklich etwas an, was wir in unseren Schlafzimmern – oder anderswo – treiben? Was sagt dieses Wort, das mit -sexuell endet, wirklich über uns aus? Sich mit einem Label zu bekleben, wirkt so, als wollten wir uns rechtfertigen für das, was wir sind. In einer Gesellschaft, in der Heterosexualität als normal weil häufig gilt, muss kein Hetero je darüber nachdenken, wie er sich outen soll. Dass so viel über „abweichende“ Neigungen diskutiert wird, zeigt deutlich, wie schwer wir uns mit Gleichwertigkeit tun, die mit unserem Denken beginnt.

Mein Fazit

Auf die Frage, „was wir denn nun seien“, einfach mal mit „Mensch.“ antworten. Ein Mensch mit tausend Facetten, der jeder Schublade entwachsen ist. Ein Mensch, der das Recht auf ungehinderte Entfaltung in gegenseitigem Respekt nicht nur für sich selbst beansprucht, sondern auch jedem anderen Lebewesen gönnt. Der sich seiner Triebe ebenso bewusst ist, wie er seinen Verstand gebraucht. Ein Mensch, der vor sich selbst frei ist.

Dies ist der erste Artikel von Luisa. Was meinst Du dazu? Schreibe Deine Meinung als Kommentar und sei Teil der Community.

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Alle Farben des Lebens – Filmkritik https://www.lesbianchic.de/alle-farben-des-lebens-filmkritik/ https://www.lesbianchic.de/alle-farben-des-lebens-filmkritik/#respond Sat, 13 May 2017 06:08:18 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=12563 Alle Farben des Lebens – oder: Facettenreichtum des Zusammenlebens

  • Ein Film, der den Begriff der Patchwork -Familie neu definiert.
  • Ein Film, der neue Perspektiven eröffnet.
  • Ein Film, der berührt.

Eine Familie - ein gemeinsamer Weg
Eine Familie – ein gemeinsamer Weg

Wie aus Romona Ray wird

Alle Farben des Lebens – ein Film, der die Entwicklung des jungen Rays mit allen ihren Hindernissen, Konsequenzen und Chancen zu betrachten versucht. Ray, früher Ramona, entscheidet sich, einen wegweisenden Schritt zu gehen. Der Teenager, der mit seiner Mutter, und seiner Oma und deren Freundin ein Haus im großstädtischen New York bewohnt, möchte durch Hormontherapie weiter das männliche Geschlecht/Identität annehmen. Doch so gilt es einige Hürden zu meistern und Ray, (oder doch eher noch Ramona (?)), begibt sich auf die Suche nach seiner wahren Identität. Maggie, Mutter Rays Mutter, versucht Ray stets dabei zu unterstützen und springt dafür sogar über ihren eigenen Schatten.


Von der Enkelin zum Enkelsohn: Ein langer Weg

Rays Entschluss steht allemal felsenfest. Er möchte sein weibliches Geschlecht aufgeben und das männliche Geschlecht annehmen. Er ist sich sicher und bereit. Ray durchlebt einen Wandel und wird des Öfteren mit Konflikten konfrontiert oder auch Konfrontationen geprüft. Doch nicht nur von der Protagonisten selbst, sondern gerade auch von der im ersten Moment sehr offen und tolerant erscheinenden Großmutter ist ein Umdenken gefordert. Der Wandel in ihren Augen von Enkelin zu Enkelsohn ist in ihren Augen nicht gerade etwas Alltägliches. Jedoch vor allem der familiäre Aspekt und der Wille nach dem zum Fortbestehen Fortbestand der Patchwork-Familie, lassen alle Charaktere geradezu über sich hinauswachsen. Wird Ray seinen Weg gehen können? Was wird aus der Familie?

 

Der Film – knappe 90min voller Neuland und Anregungen

Schon die Ausgangssituation – Ray wächst ohne seinen Vater bei seiner Mum auf, im gleichen Haus mit der gleichgeschlechtlich liebenden Großmutter auf – stellt in gewisser Art und Weise Neuland dar. Doch würde das nicht schon reichen, werden im weiteren Verlauf der Handlung weitere Tabu-Türen geöffnet und so wird der Zuschauer mitgenommen auf eine Reise durch die verschiedensten Perspektiven und Positionen. Auch werden alle Teile der Gesellschaft mit einbezogen. So stellen Freizeit, Schule und auch die jeweiligen Familien, sowohl Rays Patchwork-Familie, als auch die „intakt“ erscheinende Familie seines Vaters, immer wieder alltägliche Berühr- und auch Konfliktpunkte dar.

Mutter – Tochter Gespräch: weil über Dinge zureden es einfacher macht
Hürden meistert man gemeinsam am besten – Mutter und Großmutter Rays´s im Gespräch


Alle Farben des Lebens – wie viele Farben hat das Leben?

Der Wandel des sozialen Geschlechts mit all seinen Facetten und Farben ist Dreh- und Angelpunkt des humorvollen und unterhaltsamen Porträts einer etwas anderen Patchwork-Familie. Hier spielen nicht feste Geschlechterrollen und vorgefertigte Meinungen die Hauptrolle, sondern es geht um eben viel mehr. Liebe und Zusammenhalt charakterisieren machen das Erfolgsrezept der Familie aus. Es geht  viel mehr um die Vielfalt und das Facettenreichtum des Lebens, als darum ein Individuum in ein vorgefertigtes Bild zu pressen.

Für mehr Toleranz und Offenheit - Ray´s Großmutter mit ihrer Lebensgefährtin
Für mehr Toleranz und Offenheit – Ray´s Großmutter mit ihrer Lebensgefährtin


Die Lehre – oder doch mehr als nur eine?

Ein Film, der in seinen 90 Minuten mit einer derartigen Vielfältigkeit facettenreichen Darstellung und einer großer Anschaulichkeit eines bis heute noch immer abstrakt erscheinenden Themas besticht. So werden vorgefertigte Bilder entweder nicht einmal aufgegriffen, oder im Laufe des Lichtspiels aufgeweicht. Vorurteile werden aus dem Weg geräumt und eine neue Definition von Familie vorgeschlagen bzw. wie sich Familie definieren kann wird propagiert. So geht es vielmehr um Zusammenhalt und die Liebe, als dass es um gemeinsame Werte und Einstellungen geht. Drei Generationen mit unterschiedlichen Auffassungen, Träumen und Ansichten vereint dieses Drama auf unnachahmliche Weise – so werden die unterschiedlichsten Positionen deutlich und der Zuschauer wird zum Nachdenken angeregt. Werden sich am Ende alle einig und jeder kann seinen Weg gehen?

Anregung ? Inspiration ? Fragen dahinter?

Der Film, der 2016 in den USA produziert wurde, spricht einige Themen an und regt bringt zum Nachdenken an. Beim Schauen des Films wird sich dem einen oder anderen Zuschauer schnell die Frage stellen, wie denn überhaupt männlich und weiblich definiert sind. Wird man als männlich (bzw. weiblich) allein durch den Stil definiert? Was ist denn überhaupt weiblich? Was ist männlich? Wer legt das fest? Was bin ich? …

Generationenkonflikt? Papperlapapp!!!
Generationenkonflikt? Papperlapapp!

Fazit

Der Film lehrt einander sich so zu akzeptieren, zu tolerieren, zu respektieren und zu lieben wie ein jeder von uns ist.
Wer Lust hat auf einen Film, der auf spielerische Art und Weise versucht Tabu -Themen aus unseren Köpfen zu entfernen und wer einfach mal aus dem Alltäglichen aussteigen und die Perspektive wechseln möchte – der sollte sich Alle Farben des Lebens (2016) definitiv ansehen.

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Sexuelle Orientierung https://www.lesbianchic.de/sexuelle-orientierung/ https://www.lesbianchic.de/sexuelle-orientierung/#respond Sun, 31 Jul 2016 17:09:48 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=11835

Bei der Frage, was sexuelle Orientierung genau bedeutet, wissen viele sofort eine Antwort: Es gibt heterosexuell, homosexuell und bisexuell.  Bei näherem Hinsehen sind da allerdings noch viele weitere Begriffe, z.B. queer, pan, asexuell, Butch, Femme und Tomboy. Aber was genau bedeutet das? Ist eine Lesbe nicht einfach nur eine Lesbe? 

In diesem Artikel möchte ich dir nun einige von einer Unmenge Begriffen zum Thema Sexuelle Orientierung erklären.

Es gibt viel mehr als nur hetero-, homo- und bisexuell
Es gibt viel mehr als nur hetero-, homo- und bisexuell

Homo, Bi, Hetero – was gibt es denn noch?

Homo-, Bi- und Heterosexualität gehen alle davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gibt, Frauen und Männer, zwischen denen sich Paare bilden können.  Allerdings gibt es auch viele Personen, die sich nicht (ausschließlich) als Frau oder Mann definieren, sondern sich selbst zum Beispiel zwischen weiblich und männlich sehen oder sich dort gar nicht einordnen möchten und können. Deshalb bezeichnen sich heute viele als pansexuell . Pan- oder omnisexuell bedeutet soviel wie alles liebend. Pansexuellen ist es egal, ob ihr Gegenüber ein Frau, ein Mann oder jemand zwischen den Geschlechtern ist. Sie lieben den Menschen dahinter und beziehen sich nicht auf ein spezielles Geschlecht, wie zum Beispiel lesbische Frauen oder heterosexuelle Menschen.

Queer

Queer ist ein Begriff, der auf viele verschiedene Arten benutzt wird. Queer kommt eigentlich aus dem Englischen und wurde früher als Schimpfwort gegen homosexuelle Menschen verwendet. Die Community hat sich das Wort allerdings zu eigen gemacht und nutzt es jetzt ganz bewusst als Selbstbezeichnung.  Zum einen wird Queer als allgemeine Bezeichnung für alle Personen, die sich nicht als heterosexuell bezeichnen, benutzt. Inzwischen gibt es zum Beispiel statt Schwulen – und Lesbenpartys einfach queere Partys, die neben Lesben und Schwulen auch Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle, Pansexuelle und alle anderen, die sich nicht als heterosexuell bezeichnen, mit einschließen möchten.

Zum anderen wird queer auch oft als Selbstbezeichnung verwendend, wenn andere Begriffe, wie zum Beispiel lesbisch, nicht mehr ausreichen. Auch ich identifiziere mich oft als queer, da ich weiß,  dass ich mich nicht nur in Frauen, sondern zum Beispiel auch in Trans*Männer verlieben kann. Das Schöne an queer ist, dass es jede Person für sich selbst definieren kann. Für jeden bedeutet queer ein bisschen was anderes.

Asexuell

Asexuelle sind Menschen, die gar kein oder nicht so ein starkes sexuelles Interesse haben. Für viele Asexuelle ist die emotionale Verbindung sehr viel wichtiger und intimer als eine sexuelle Verbindung. Auch sie können lesbisch, bi, schwul, queer, pan oder heterosexuell sein. Falls dich das Thema interessiert, kannst du mal bei AVEN vorbeischauen.

In der Szene fallen häufig Begriffe wie Butch, Femme oder androgyn. Was es damit auf sich hat, versuche ich dir hier zu erklären:

Die Schauspielerin Tilda Swinton ist eines der bekanntesten Beispiele für Androgynität
Die Schauspielerin Tilda Swinton ist eine der bekanntesten androgynen Frauen

Androgyn

Als androgyn bezeichnen sich Personen die weder weiblich noch männlich aussehen (möchten), sondern lieber als nicht einordbar durchgehen. Also zum Beispiel eine Frau, die auch mal für einen Mann gehalten wird, je nachdem, wie sie sich heute gestylt hat.

Eine Butch, perfektes Beispiel Schauspielerin Lea DeLaria (OITNB): Mit Anzug und Fliege am besten
Eine Butch, perfektes Beispiel Schauspielerin Lea DeLaria: Mit Anzug und Fliege am besten

Butch

Als Butch bezeichnen sich oft lesbische Frauen, die nach außen eher männlich wirken. Damit entsprechen sie eher dem Klischee einer Lesbe (kurze Haar, Baggypants) und sind somit in der Gesellschaft und auch in der queeren Szene als lesbische Frauen sichtbarer.

Sängerin Chely Wright (rechts) mit ihrer Frau, typisch femme mit Make-up, langen Haaren und durchgehend feminin
Sängerin Chely Wright (rechts) mit ihrer Frau, typisch femme mit Make-up, langen Haaren und durchgehend feminin, wird auch als Lipstick Lesbian bezeichnet

Femme

Eine Femme ist eine lesbische/queere Frau, die nach außen hin oftmals eher dem gesellschaftlichen Bild von weiblich entspricht. Damit ist sie in der queeren Community und auch in der Gesellschaft als lesbische Frau nicht so sichtbar wie eine Butch und muss häufig mehr um Anerkennung kämpfen.  Aber nicht alle lesbischen Frauen mit langen Haaren sind gleich Femmes. Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst, kann ich dir das Buch „Femme! radikal – queer – feminin“ sehr ans Herz legen.

Model und Actress Ruby Rose, atemberaubend und sexy mit ihrem Tomboy-Look
Model und Actress Ruby Rose, atemberaubend und sexy mit ihrem Tomboy-Look

Tomboy

Junge Mädchen, die vor der Pubertät eher jungenhaft auftreten, werden oft als Tomboys bezeichnet. Meistens verschwindet das Tomboy-Sein mit dem Einsetzen der Pubertät, da hier der gesellschaftliche Druck auf Mädchen besonders groß ist, dem vorgegebenen Bild einer Frau entsprechen zu lernen. Manchmal kommt das Tomboy sein nach der Pubertät aber wieder zurück und kann deshalb auch als Genderausdruck gelten.

Wähle dein Label selbst, in die Schublade wirst du oft genug gesteckt. Und heutzutage gibt es eh für alles eine Fallge
Wähle dein Label selbst, in die Schublade wirst du oft genug gesteckt. Heutzutage gibt es für alles eine Flagge, welche ist deine?

Schubladen vs. Labels

Beim Durchlesen hast du dich vielleicht gefragt, wieso wir extra viele Begriffe einführen, durch die wir uns beschreiben. Ist es denn nicht schon anstrengend genug, ständig von der Gesellschaft und unseren Mitmenschen in Schubladen gesteckt zu werden? Wieso brauchen wir dann noch mehr davon?  Für mich gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Schubladen und Labels. Schubladen sind das, was uns durch andere und gesellschaftliche Strukturen von außen aufgezwungen wird. Labels kannst du dir hingegen selber frei aussuchen und so oft ändern, wie du möchtest.  Wenn du zum Beispiel in einer Beziehung mit einer Frau bist und du von außenstehenden Personen als „lesbisch“ abgestempelt wirst, ohne, dass du zuvor gefragt wirst, wäre lesbisch eine Schublade. Unabhängig davon, ob du dich selbst als lesbisch bezeichnest oder nicht. Vielleicht identifizierst du dich aber gar nicht als lesbisch, sondern viel mehr als pansexuelle Frau. Dann wäre „pansexuell“ dein Label, also eine Bezeichnung, die du dir komplett frei ausgesucht hast und über die nur du bestimmst.

Alles schön und gut, aber – brauchen wir das wirklich? In der queeren Szene werden Labels nicht nur positiv gesehen und oft kritisiert. Viele sagen, dass es auf die einzelnen Personen einen großen Druck ausübt, sich immer in extra Kategorien ordnen zu müssen. Denn viele möchten einfach nur als die Person wahrgenommen werden, die sie sind. Ganz ohne Labels und extra Bezeichnungen. Auch mir fällt es oft schwer, mich für ein oder mehrere Labels zu entscheiden. Obwohl es so viele unterschiedliche Begriffe gibt, scheint keiner davon wirklich auszureichen. Oft habe ich auch keine Lust mich zu entscheiden und möchte einfach nur ich sein. Trotzdem gebe ich mir selbst immer wieder die Labels lesbisch und queer. Einfach, weil es dadurch leichter ist, Personen kennen zu lernen, denen es ähnlich geht wie mir. Meine Labels geben mir dadurch eine Community und auch die Möglichkeit mich selbst und meine sexuelle Orientierung in wenigen Worten zu beschreiben. Und das wiederum gibt mir Kraft, mit alltäglichen Diskriminierungen umgehen zu können. Für mich sind Labels mehr Empowerment als erzwungene Begriffe.

Ob du dir selbst bestimmte Labels geben möchtest oder nicht, ist aber deine ganz persönliche Entscheidung. Wenn du keinen Bock auf Labels hast, dann lass es einfach. Falls du aber nach Worten suchst, die zumindest einen Teil deiner Persönlichkeit beschreiben, hast du durch diesen Artikel vielleicht einige Ideen bekommen, wie diese Bezeichnungen aussehen können.

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Wie stehst du zu dem Thema? Gibst du dir selber Labels oder findest du das für dich überflüssig?

Schreibs in die Kommentare!

Alles Liebe,

deine Annie

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Annie ist Bloggerin auf Rainbowfeelings, dem Blog für Lesben und Frauen, die Frauen lieben. Auf Rainbowfeelings findest du Tipps zu den Themen lesbische Liebe, Lifestyle und Coming Out.

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